Leitbild

BeoNetzwerk motiviert und unterstützt Schüler*innen sich frühzeitig und aktiv für ihre beruflichen Interessen und individuellen Möglichkeiten zu engagieren.
BeoNetzwerk will die Ausbildungsreife von Schüler*innen verbessern und ihnen Orientierung und Unterstützung an der Schwelle zwischen Schule und Beruf geben.

Vielfalt
BeoNetzwerk ist davon überzeugt, dass die Vielfalt der Persönlichkeiten, Herkünfte und Erfahrungen aller Beteiligten eine Bereicherung ist. Daher stehen unsere Angebote im Sinne der Inklusion allen Jugendlichen – entsprechend ihrer Fähigkeiten – offen. Inklusion wird als Leitidee und Prozess gesehen, in deren Umsetzung, z.B. durch Begegnungsprozesse, Vorurteile und Barrieren abgebaut werden und so Teilhabe möglichst umfassend realisiert wird.

Konzept
BeoNetzwerk bietet ein stimmiges Gesamtkon­zept, das die Ausbildungsreife der Schüler*innen fördert und dabei auf vorhandene Ansätze der Kooperationspartner aufbaut, diese ergänzt und erweitert. Im Mittelpunkt stehen die Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen der Jugendlichen. Bei BeoNetzwerk können Schüler*innen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen erweitern und ihre Einstellungen und Werthaltungen überdenken.

Netzwerk
Die Berufsorientierung im Rahmen des BeoNetzwerks ist systematisch aufgebaut und basiert auf der Zusammenarbeit von Schulen, Berufsfachschulen, Einrichtungen der Jugendarbeit, Betrieben, Kammern, Innungen, der Agentur für Arbeit und anderen. Sie ist darauf abgestimmt schulische, soziale und betriebliche Bedürfnisse und Ressourcen in Einklang zu bringen und ergänzt das schulische Angebot der beruflichen Orientierung.

Lernen von Lernenden
Es werden fachlich qualifizierte Auszubildende und Referent*innen aus den Einrichtungen und Betrieben als Anleiter*innen in den Kursen und Projekten eingesetzt. Dies entspricht dem Gedanken der „Peer Education“. Beim „Lernen von Lernenden“ leiten Auszubildende in praktischen Projekten Schüler*innen an und geben ihre beruflichen Erfahrungen weiter. Dies führt zu einem Synergieeffekt, der laut Rückmeldungen, für alle Beteiligten sehr bereichernd ist.

Ziel
Schüler*innen erwerben in den Projekten persönliche und soziale Kompetenzen und lernen ergebnis- und erfolgsorientiert im Team zu arbeiten. Sie erhalten einen Raum, ihre Vorstellungen von Berufsbildern zu überprüfen. Sie lernen die „Berufswelt“ praktisch kennen, haben die Möglichkeit, eigene Ideen planerisch umzusetzen und entdecken ihre Neigungen und Fähigkeiten. Das fördert Selbstachtung und Selbstbewusstsein und stärkt die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Dies erleichtert den Übergang von der Schule in die Berufswelt und verhindert vorzeitige Ausbildungsabbrüche.

Jugendliche, die von sozialer und beruflicher Ausgrenzung bedroht sind, können so durch Angebote unterstützt werden. Der Einkommensarmut und der daraus folgenden zum Teil prekären Lebenssituationen von jungen Menschen kann hiermit präventiv entgegengewirkt werden.